Wie Bilder über dich sprechen

In meiner heutigen Podcastfolge spreche ich über Bilder. Genauer gesagt über Sprachbilder oder auch Metaphern.

Eine Metapher ist ein sprachlicher Ausdruck, bei dem ein Wort aus seinem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und in einen anderen übertragen wird. Sie ist ein starkes Stilmittel und gleichzeitig eine Mini-Story, denn sie erzeugt ein Bild, das für eine bestimmte Situation oder ein Gefühl steht.

Eine Metapher regt unsere Vorstellungskraft an und sorgt durch ihre Bildhaftigkeit dafür, dass unsere Zuhörer sofort im wahrsten Sinne des Wortes im Bilde sind.

Wir denken und fühlen in Bildern. Deshalb fällt es uns auch so leicht, uns mit Hilfe einer Metapher in eine Situation hineinzufühlen und automatisch mittendrin zu sein.

Deshalb sind Metaphern unverzichtbar für unsere Personal Brand Story. Wenn du wie ich die Berge liebst, kannst du mit den unterschiedlichsten Situationen am und in den Bergen deine Geschichte entwickeln. Wenn du Segler bist, gibt es eine unendliche Vielzahl an Metaphern, die du für deine Personal Brand Story einsetzen kannst.

In dieser Podcastfolge stelle ich dir außerdem ein Beispiel vor, das ich für eine Kundin und ihre Personal Brand Story eingesetzt habe.

Und natürlich kannst du dir als Beispiel meine Personal Brand Story anhören: Meine Personal Brand Story

Jede Personal Brand braucht eine Story

Dein Personal Branding braucht Deine persönliche Story. Mit Hilfe deiner Personal Brand Story lässt Du Deine Zuhörer ganz nah an Dich heran. Du baust eine emotionale Verbindung zu ihnen auf und schaffst damit ein vertrauensvolles und solides Fundament für Eure Zusammenarbeit.

Deine Personal Brand Story ist einzigartig und unverwechselbar. Niemand erzählt die gleiche Story wie du.

Lass uns über deine Personal Brand Story sprechen. Vereinbare jetzt ein kostenfreies Vorgespräch mit mir www.personal-brand-story.de

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Wie Worte wirken: Aus Worten werden Bilder

Wie Worte wirken: Aus Worten werden Bilder

Wie Worte wirken: Aus Worten werden Bilder

Metapher sind Wortbilder, die wir gezielt einsetzen, um eine Information emotional aufzuladen. Sie verbinden ein möglicherweise abstraktes Wort mit einem Gefühl, so dass wir es uns besser vorstellen können. Seit einigen Wochen erhalten wir aus allen Richtungen Informationen und Beschreibungen über die Ausbreitung des Corona-Virus. Die Wortwahl der Beschreibungen ist dabei ganz unterschiedlich.

„Wir sind im Krieg. Im Krieg gegen einen unsichtbaren Feind.“ Mehrere Staatschefs haben diese Formulierung in den letzten Wochen gewählt. Die meisten sprechen von der „Krise“, manche bezeichnen Corona als „Situation“.

Bilderflut im Kopf

Alle drei Bezeichnungen lösen eine Bilderflut in unseren Köpfen aus, die ganz gezielt mit Hilfe der Wortwahl in eine bestimmte Richtung gelenkt wird. Das Wort „Situation“ wirkt auf die Bilder in meinem Kopf eher schwammig und nebulös. So recht kann ich hierzu keine Bilder entwickeln. Was heißt das schon – Situation? Eine Situation beschreibt die aktuelle Lage. Diese kann fatal, peinlich, ausweglos oder unbestimmt sein. Genauso sind die Bilder, die in meinem Kopf bei dem Wort Situation entstehen: unbestimmt und unklar.

Bei dem Wort Krise ist das schon anders. Dieses Wort macht deutlich: Die Lage ist schwierig. Krise steht für etwas negatives. Für einen Wendepunkt, eine gefährliche Entwicklung, eine kritische Situation. Auch wenn ich zu diesem Wort keine sehr deutlichen Bilder entwickle, sind meine Emotionen stärker als bei dem Wort Situation. Meine Erfahrungen sagen mir einfach, dass eine Krise bedrohlich sein kann und Gefahren birgt. Ich sehe Bilder mit Menschen, die heftig miteinander diskutieren und um Lösungen ringen.

Wenn wir uns das dritte Wort anschauen – Krieg – dann ist das etwas ganz anderes. Bei dem Wort Krieg, entstehen sehr konkrete Bilder. Ich sehe eine Flut von Bildern, die verschiedenste Szenarien zeigen. Szenarien, die ich Gott sei Dank nicht selber erlebt habe und nur aus Büchern, Dokumentationen und Filmen kenne. Dennoch sind diese Bilder sofort da, wenn ich das Wort Krieg höre oder lese.

Was wollen wir be-wirken

Mir geht es hier gar nicht darum, die einzelnen Worte zu bewerten. Ich beobachte nur, was sie mit mir persönlich machen und welche Bilder und damit verbundenen Emotionen sie in mir auslösen. Als ich darüber nachdachte, ist mir sehr deutlich geworden, was Worte mit uns machen können. Wie sie wirken und was sie be-wirken. Ich finde, dass sie ein guter Hinweis an uns sind, achtsam mit unserer Wortwahl umzugehen. Was wollen wir sagen? Was wollen wir mit dem, was wir sagen, be-wirken?

5. April 2020Story-Tipp , , Keine Kommentare

Der Fels in der Brandung oder der Elefant im Porzellanladen

Sehen Sie ihn vor sich, den Felsen, dem auch die stärkste Gischt nichts anhaben kann? Egal wie tosend die Wellen über ihm zusammen brechen? Oder den Elefanten, der sich zwischen den zart bemalten Tellern und Tassen hin und her wendet und dabei so manches Stück zerschlägt?

Beides sind Metaphern, die ein Bild erzeugen und gleichzeitig für eine bestimmte Situation stehen. Sie regen die Vorstellungskraft an und sorgen durch ihre Bildhaftigkeit dafür, dass der Zuhörer sofort im wahrsten Sinne des Wortes im Bilde ist.

Definition Metapher

Per Definition ist eine Metapher ein sprachlicher Ausdruck, bei dem ein Wort aus seinem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und in einen anderen übertragen wird. Eine Metapher ist ein starkes Stilmittel und gleichzeitig eine Mini-Story. Diese Mini-Story hat anders als ihre großen Schwestern und Brüder keine Einleitung, keinen Schluss. Sie bestehen aus einem Wort oder einer zusammengesetzten Redewendung.

Mit Hilfe dieser Mini-Story treffen wir den „Nagel auf den Kopf“, ohne dass wir die „Nadel im Heuhaufen“ suchen müssen. Sie gehört in unseren „Methodenkoffer“ von Storytelling automatisch hinein. Die Metapher ist fester Bestandteil unseres Denkens und Fühlens, denn wir denken und fühlen in Bildern und das meist unbewusst und intuitiv. „Sie ist ein grundsätzlicher Schlüssel zum Verstehen“ sagen die Linguisten George Lakoff und Mark Johnson.

Metapher noch gezielter einsetzen

Wenn wir von unseren Zuhörern wissen, ob sie eher visuelle, auditive oder kinästhetische Menschen sind, können wir unsere Metaphern noch gezielter einsetzen, um sie zu erreichen.

Das finden wir heraus, indem wir genau zuhören, welche Begriffe, Metaphern oder Vergleiche sie selber verwenden.

Der visuelle Typ spricht vom Licht am Horizont, dem Blick über den Tellerrand oder sieht etwas in einem anderen Licht. Dem Auditiven klingelt etwas in seinen Ohren, er spricht ein Machtwort oder genießt den Ohrenschmaus. Dem dritten, dem Kinästhetischen liegt etwas im Blut, hat Fingerspitzengefühl, fühlt sich bleischwer oder er fühlt etwas, das zart wie Seide ist.

Mein Tipp: Schreiben Sie Metaphern auf, die zu Ihnen, zu Ihrem Produkt und Ihrem Unternehmen auf und binden Sie diese in Ihre Texte, Gespräche, Vorträge ein. So schaffen Sie es, einzelne Bilder fest im Gedächtnis, der Erinnerung Ihrer Zuhörer zu verankern.